|
|
 |
|
|
|
Das bin ich!
Mein Name ist Michaela Horn-Pivotti. Das “Pivotti” stammt von
meinem Ex-Mann, “alt-italienischer Adel” aus den Dolomiten. Ich habe es nach der Scheidung nicht abgelegt, weil wir uns erstens noch gut
verstehen und zweitens mich ja keiner in der Szene mehr kennt, wenn ich auf einmal nur noch “Horn” heißen würde. Am 19. Mai 1957 erblickte ich als Stier das Licht der Welt in Berlin-Charlottenburg -
ein Sonntagskind! Wie alle Eltern meinten auch meine es gut mit mir und stopften mich auf ein humanistisches Gymnasium, doch ich war faul wie die Sünde, endete dort nach der 11. Klasse und erlernte den
langweiligen Beruf des Bankkaufmanns, aus dem mich meine Heirat
ziemlich überraschend wieder rausholte. 12 Jahre lang - bis 1993 - habe ich mit meinem Ex-Mann zusammen ein erfolgreiches Busunternehmen geführt, dann wollte er die Scheidung und ich habe den Betrieb und Berlin verlassen und mich
mit meinen beiden Bobtail-Jungs hier oben im einsamsten Norden niedergelassen, in Freiburg an der Elbe
|
|
Den Hang zum Viechzeugs habe ich wohl mütterlicherseits irgendwie genetisch in die Wiege gelegt bekommen. Mein
Ur-Opa hatte Hof und Hunde, mein Opa das Haus voll mit Aquarien, Terrarien, exotischen Vögeln und zu meinem damals kindlichen Entsetzen eine der größten Insekten-Sammlungen Deutschlands. Hunderte von
armen, aufgespießten Käfern, Spinnen und Schmetterlingen, gestapelt in miefenden Glas-Kisten. An seinen Wänden hingen Massen von Geweihen, wovon schon einiges ausgestorben war. Als meinen armen Opa dann
eines Tages völlig überraschend ein Schlaganfall dahinraffte, kann sich jeder vorstellen was passierte: Das ganze Zeugs landete bei uns zu Hause! Und damit bin ich aufgewachsen...
|
|
|
|
Eigenverantwortung in der Zucht lernte ich frühzeitig durch freudige Ereignisse in meinen Hamsterkäfigen, später
züchtete ich dann ziemlich erfolgreich wunderschöne Rosetten-Meerschweine. Reiten und Fahren wurden auch so ein Nebenbei-Hobby und meine Hundeliebe befriedigte ich mit dem Ausführen der Pudel meiner
Tanten. Dank meines verständnislosen Vaters durfte ich nie einen Hund haben. Und Pudel - die liebe ich heute noch heiß und innig! Wenn mein Ex-Mann nicht einen Bobtail gewollt hätte - wer weiß!  |
|
Ich lebe jetzt so richtig auf dem Lande, was ich wegen meiner Hunde einerseits sehr genieße, andererseits fehlt
mir als fest geprägte Berliner Pflanze sehr oft das großstädtische Kulturangebot in meinem Leben - ich liebe es, in’s Theater oder in’s Kino zu gehen! Aber man kann eben nicht alles haben und so
versuche ich, mein etwas “langweiliges” Umfeld durch mein Hobby und Engagement für die Hundezucht zu kompensieren. Das Hundefutter versuche ich mit dem Taxifahren zu verdienen - manche Tage klappt das sogar, aber es ist ein sehr hartes Brot bei einem Stundenlohn, wofür man nicht mal einen 1000er Laib bekommt!
|
|
|
|
Seit 1997 habe ich in meiner neuen Heimat einen echt guten Kehdinger Freund gefunden, mein Jürgelchen. Die ersten
3 Jahre haben wir
uns zusammen in meinem Haus auseinandergelebt, nun leben wir getrennt zusammen in derselben Straße, jeder in seinem Haus und verstehen uns prächtig. Unsere Hobby's passen leider nicht zusammen, er liebt die Blumen, ich die Hunde. Aber trotzdem kann ich mich immer auf Jürgen verlassen, er betreut meine Felltiere, wenn ich arbeite oder auf große Fahrt gehe, so kann ich mein Rudel jederzeit mit ruhigem Gewissen verlassen - es ist unvorstellbar viel wert, so einen geliebten Menschen als guten Freund & Helfer zu haben!
|
|
Nicht zu vergessen sei an der Stelle auch meine langjährige Freundin Nora aus Süderdeich, die sich jederzeit
abrufbar rührend um meine Hundefamilie kümmert. Nach mehr als 10 Jahren Hundepflege im bekannten Zwinger “Dodo Love’s” von unserer gemeinsamen Hundefreundin Eleonore Lemke ist sie da bestens in Übung.
Meine wundervolle Hündin Fanny bekam im Jahre 2004 Knochenkrebs und konnte fortan keine Treppen mehr laufen. So durfte sie ihren Lebensabend bei Nora verbringen zu ebener Erde mit den netten Wolfsjungs -
danke Nörchen!
|
|
|
|
Außer meinen Hunden “liebe & hasse” ich noch meinen Computer, den größten Zeiträuber meines Lebens, aber was
soll man machen, wenn man einerseits süchtig ist und andererseits auf dieses Medium in der heutigen Zeit so absolut angewiesen ist. Mit meinem Garten stehe ich ständig auf Kriegsfuß, daher vegitieren wir
hier in einer ziemlich wilden und recht ungepflegten Wiesen-Busch-Baum-Kombination, aber es gibt trotzdem hier und da etwas Blühendes, was meine jahrelange Vernachlässigung lebend überstanden hat.
|
|
“Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin - und nicht so, wie er am wenigstens Schwierigkeiten mit
mir hat.”
Viel Spaß beim Weiterstöbern auf meinen Seiten !  |
|
|
 |
|
|
|
|